Die Schlossberghöhlen in Homburg – tolles Ausflugsziel im Saarland

Quelle: LoKiLeCh, Wikimedia Commons


Höhlenerlebnisse der besonderen Art
dürfen Sie in den Schlossberghöhlen in Homburg erleben. In Europas größten Buntsandsteinhöhlen können die Besucher durch geheimnisvolle Gänge und riesige Kuppelhallen schreiten und die Farben des Buntsandsteines auf sich wirken lassen.
Rote und gelbe Verfärbungen – als so genannte Rippelmarken bezeichnet – kennzeichnen Decken und Wände und sind das, was die Schlossberghöhlen auszeichnen. Entstanden sind diese Rippelmarken durch die Bewegung von Wasser, ein Zeichen dafür, dass die Region vor vielen Millionen Jahren von Wasser bedeckt war.
Die Schlossberghöhlen sind ein Teil der früheren Festung Hohenburg und dienten der Verteidigung. 1449 ging die Burg an die Grafen von Nassau-Saarbrücken, nachdem der letzte Graf von Homburg verstorben war.
Europas größte Buntsandsteinhöhlen wurden von Menschenhand geschaffen, dabei handelte es sich ursprünglich um einen Bergwerksstollen. Im 17. Jahrhundert wurde der Sand dieser Höhle aufgrund seines hohen Quarzanteiles für die Herstellung von Glas genutzt.
Im Zweiten Weltkrieg schützte sich die Bevölkerung von Homburg in den Sandsteinhöhlen vor Fliegerangriffen.

Und heute können Sie die Eindrücke von damals in diesen Buntsandsteinhöhlen auf sich wirken lassen. Die Besichtigung erfolgt nur mit sachkundiger Führung, die zu jeder vollen Stunde stattfindet.
Wer die Schlossberghöhlen in Homburg besuchen möchte, sollte sich auch im Sommer mit warmer Kleidung wappnen, die Temperatur in den Höhlen liegt bei 10 Grad Celsius.

Sie erreichen die Schlossberghöhlen über einen Treppenaufgang von der Altstadt, ein längerer Marsch steht Ihnen bevor. Möchten Sie mit dem Auto können Sie jedoch auf den Schlossberg fahren und von dort erreichen Sie den Eingang der Sandsteinhöhlen über eine kürzere Treppe.

Informationen zu den Öffnungszeiten und Preisen erhalten Sie hier

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